Nicht nur in jedem Café und Kneipe, Jugendzentrum oder Diskothek steht mittlerweile ein Tischfußball als willkommene Möglichkeit sich im Freundes- , Bekannten- und Kollegenkreis in Turnierform spielerisch zu messen. Auch mehr und mehr Betriebe berücksichtigen bei der Gestaltung der Aufenthalts- und Pausenräume für ihre Mitarbeiter Kickertische als zeitgemäße, gleichzeitig jedoch auch zeitlose Alternative zu Tischtennisplatten oder Dartscheiben.
Erst in den Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt und patentiert, hat der Kickertisch vor allem in den letzten Jahrzehnten einen Triumphzug über die Hinterzimmer der Kneipen hinaus bis hin zu organisierten Weltmeisterschaftsturnieren und entsprechenden Verbänden angetreten. Auch nationale Ligen und Dachverbände helfen dem Tischfußball nach und nach aus seinem Nischendasein, mitten hinein ins Sponsoring und damit auch in semi-professionelle Mannschaften und Spieler.
Jenseits der Hobby-Kicker gelten für Turniere bestimmte, national und international gültige Regeln, welche eine Vereinheitlichung und damit letztendlich auch eine Teilnahme an großen internationalen Turnieren anstreben. Doch auch neben der Vermarktung der eigentlichen Kickertische sind weitere Accessoires und Hilfsmittel wie beispielsweise Handschuhe, Griffbänder, Griffgummis bis hin zu Magnesiumpulver gegen rutschige Hände wichtige Bestandteile des Tischfußballs. Nicht nur, was die jeweiligen Hersteller angeht, unterscheiden sich die Kickertische untereinander, was Form und Material sowohl des Tischkorpus selbst, wie auch jene der Spieler und Stangen angeht. Wichtig wird dies vor allem, wenn es um Standards auf internationalen Turnieren geht und bestimmte Landesverbände nur Tische bestimmter Hersteller akzeptieren. Trotz der zunehmenden Kommerzialisierung des Tischfußballs finden sich ebenso passionierte Kicker nach wie vor in privaten Kellerräumen oder Hinterzimmern von Kneipen und Bars, nach ihren Regeln und alleine für den Spaßfaktor spielend.